- Frühlingsgefühle … wirklich?
- Klischee oder einfach die Wahrheit?
- Einen guten Beschluss allen!
- Alle Jahre wieder …
- Der Herbst und seine kleinen Tücken
- Kopieren geht über studieren …
- Vertrauen in die Politik?
- Werbung für Alle, immer und überall!
- Alte Liebe rostet nicht!
- Immer mal wieder etwas Neues …
- Es war einmal…
- Mittendrin, statt nur dabei!
- 200 qm oder 8 qm? Das ist die Frage!
- Die sonnige Zeit des Jahres beginnt …
- Es hochzeitet gar sehr…
- Sie wehren sich und wehren sich
- Vorsätze und andere Quälgeister
Eigentlich sollte die Sonne scheinen, aber wie das so ist, braucht auch alles Gute im Leben manchmal eine kleine Auszeit. So verbringt man nach Feierabend wieder etwas mehr Zeit auf dem Sofa vor dem Fernseher.
An sich auch nichts Schlechtes, nachdem man vor lauter Freizeitstress keinen Faulenzabend zum Akkuaufladen mehr hatte. Für mich persönlich ist es hierfür immer noch der Fernseher, der einen völlig abschalten lassen kann und dem eigenen Hirn einmal Sendepause gönnt.
Allerdings vertreten immer mehr Leute die Meinung, dass das Fernsehen der Vergangenheit angehört und das Internet das einzig Wahre fürs abendliche Entertainment sei. Ich denke mir dann jedoch nur „..dann bin ich eben oldschool…“, und kuschel mich in meine Lieblingsdecke, mit der Fernbedienung in der einen und einer heißen Schokolade in der anderen Hand und genieße das Programm. Der Vorteil bei Filmen in der Flimmerkiste ist außerdem, dass man in Werbepausen immer wieder Gelegenheit hat aufzustehen, um sich einen neuen Kakao zu machen oder kurz ins Bad zu gehen.
Dieses Ritual war für mich durch nichts zu erschüttern bis „The Hoff“ in einer Werbepause auftauchte und nun auch noch das Fernsehen als out erklärte. Wie kann nur David Hasselhoff, den eben Fernsehserien wie „Baywatch“ oder „Knight Rider“ berühmt gemacht hatten, sich gegen das Fernsehen wenden?
Er macht nun tatsächlich Werbung für ein Internetportal, das das Fernsehen mit seinen Serien und Filmen ersetzen soll! Das geht doch nicht!
Und dabei ist der Spot noch derart simpel gestrickt, dass man für das neue Fernseherlebnis etwas mehr Kreativität hätte erwarten können: Man nehme einen gealterten, sich im zigsten Comeback befindenden, Serienstar gepaart mit ins Lächerliche gezogenen Internetstars vom Konkurrenzinternetportal und werbe für das neue Internetfernsehen.
Ich werde jedenfalls bis zum letzten Atemzug meines Geräts dem Fernsehen die Treue halten! Besonders deshalb, weil bei einem Frauenabend alle Freundinnen mit ihrer Schokolade und ihrem Sekt vor dem Fernseher Platz haben und sich nicht vor einem kleinen Rechnerbildschirm drängen müssen.
Smalltalkerin Alexandra Kovanetz
info@weigang-pro.de
