- Frühlingsgefühle … wirklich?
- Klischee oder einfach die Wahrheit?
- Einen guten Beschluss allen!
- Alle Jahre wieder …
- Der Herbst und seine kleinen Tücken
- Kopieren geht über studieren …
- Vertrauen in die Politik?
- Werbung für Alle, immer und überall!
- Alte Liebe rostet nicht!
- Immer mal wieder etwas Neues …
- Es war einmal…
- Mittendrin, statt nur dabei!
- 200 qm oder 8 qm? Das ist die Frage!
- Die sonnige Zeit des Jahres beginnt …
- Es hochzeitet gar sehr…
- Sie wehren sich und wehren sich
- Vorsätze und andere Quälgeister
… und viele scheinen wie ausgewechselt zu sein! Ist es die Sonne? Sind es die Temperaturen, die unser Blut in Wallung bringen, oder noch die Nachwirkungen der Traumhochzeit des Jahres (manche sprechen ja auch sogar von der Jahrhunderthochzeit!)?
Fakt ist, dass der Winter uns dieses Mal sehr lange und hart im Griff hatte. Und nach den ersten Sonnenstrahlen, den ersten Grillabenden oder den ersten sportlichen Aktivitäten in der Sonne, sieht man plötzlich, dass die Gesichtshaut nicht mehr nur wie eine Neonröhre leuchten kann, sondern endlich einen Hauch Sommer erhalten hat. Jeder fühlt sich attraktiver und stärker. Und so ist es auch! Ein leicht gebräunter Teint vermittelt Gesundheit, Frische und die Sonne aktiviert das für die Haut und Knochen wichtige Vitamin D in unserem Körper. Zudem bemerkt man auch eine Veränderung in seinem Umfeld. Viele scheinen häufiger ein Lächeln auf den Lippen zu tragen und gesprächsbereiter zu sein. Natürlich fällt einem alles leichter mit einem Sonnenstrahl im Gesicht, oder durch das Vogelgezwitscher geweckt, das einem sagt „Die Welt ist schon voll in Action, aber du liegst noch im Bett und verpasst den wunderbaren Tag!“
Doch nicht nur diese Dinge bringen einen dazu, voller Energie die Tage fortan zu verbringen. Die meisten sagen, es sei Quatsch, aber auch die Frühlingsgefühle sind da. Dass es diese Gefühle gibt und sie auch gerade im Frühling in Erscheinung treten, liegt vor allem daran: Man ist nicht mehr dick verpackt auf der Straße unterwegs (im Winter scheint jeder in der Masse unterzugehen, da eben der Großteil in gedeckten Farben und wenig von sich zeigend auftritt) und sitzt öfters draußen in den Cafés, Bars und Biergärten. Dort sieht man letztendlich das andere Geschlecht und wird daran erinnert, dass es mehr als nur Arbeit und Stress gibt.
Es ist doch wirklich ein wunderbares Gefühl, nicht allein, sondern zusammen mit Freunden quatschend an der frischen Luft zu sitzen und abends nicht mehr nur Gespräche mit sich selbst oder dem Fernseher führen zu müssen. Im Winter ist das seltener der Fall. Denn mal ehrlich: Wer ist im Winter bei Bilderbuch-Graupelschauer und -10 Grad gutgelaunt rausgegangen? Eben! Und in seinem Wohnzimmer nach der Arbeit sieht man selten andere Gesichter als das eigene oder das des Partners. Dieser erscheint übrigens im Licht der Sonne und dann im Vergleich zu anderen Männern, denen man im Frühling nun öfters begegnet, ebenfalls wieder attraktiver (oder auch nicht, das ist jetzt schließlich jedem selbst überlassen). Und von der Sonne, den Vögeln, den Frühlingsgefühlen und dem Lächeln anderer Menschen scheinen sich auch geistliche Würdenträger anstecken zu lassen:
Smalltalkerin Alexandra Kovanetz
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